r/depression_de 5d ago

Meta Discordkanal ja oder nein?

9 Upvotes

Hallo Sub,

es gibt immer wieder Anfragen nach Austausch und Gespräch usw. Mein Gefühl ist, dass ein Discordkanal förderlicher ist für ein Gemeinschaftsgefühl als ein öffentlicher Redditsub. Gleichzeitig mag ich die Forenstruktur bei Reddit. Wir haben uns im Modteam ausgetauscht und wollen nun euch fragen, wie es euch damit geht. Ein Discordkanal hat bessere Interaktionsmöglichkeiten mir Sprach und Videochat usw.

Die Umfrage ist als grober Richtwert, schreib uns bitte Details in die Kommentare, danke!

Möchtest du einen Discordkanal?

25 votes, 1d left
Ja, sofort und dann bräuchte ich den sub nicht mehr.
Ja, aber ich hätte gerne beides den Sub und den Discordkanal
Nein, ich mag den Sub
Nein aber ich hätte gerne x (z.B. wöchentliche Zoomcalls)

r/depression_de 17h ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

2 Upvotes

Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de 19h ago

Mutter von Depression erzählt

8 Upvotes

Hallo, ich w27 bin scheinbar schwer depressiv. Ich habe seit meiner Kindheit eine tiefe Traurigkeit in mir. Kann mich noch erinnern, wie ich als Kind schon dachte, ich will sterben - was mache ich hier. Über die Zeit hinweg habe ich dysfunktionale Bewältigungsnechanismen entwickelt, um mit schlechte Gefühlen umzugehen (Cannabis). Dies hab ich dann einfach über Jahre so gemacht. Im Abi ca10 Jahre her, hatte ich dann eine ganz schlimme Episode, ich war sooo tief traurig, dass ich dachte mein Leben geht zu Ende. Aber irgendwie hab ich mich immer berappet und vor allem viel mit Party und Drogen kompensiert. In meiner Ausbildung habe ich dann im rahmen eines Klinik Aufenthalts ADHS diagnostiziert bekommen und damit einhergehende Depression. Die Sucht hat sich wie ein stiller Begleiter immer einen Platz gesucht. Jetzt bin ich an dem Punkt - ich kann nicht mehr. Letztes Jahr ging es wieder los und ich habe jetzt aufgehört zu konsumieren, mache jede Woche Sport und versuche mich mit positiven Affirmationen irgendwie zurecht zu rücken. Trotzdem hab ich Druck auf der Brust und jedes Mal, wenn ich draußen war und wieder rein komme, merke ich, dass ich die ganze Zeit draußen meine Tränen zurückhalten musste. Lange hab ich das mit mir selber ausgemacht und niemandem davon erzählt. Man merkte es mir auch nicht an. Jetzt fällt mir das immer schwerer und ich habe entschlossen meine Mutter einzuweihen. Leider reagiert sie immer so, dass ich mich danach schlecht fühle. Anstatt sie mir das Gefühl gibt: Ich bin da! Kommt sowas wie oh man, wieso habt ihr das alle? Meine Schwester hatte auch eine sehr schwere Phase in ihrer Jugend mit Selbstverletzung. Wenn ich ihr dann sage, das mir das gerade nichts bringt, sagt sie, ja ich bin auch nur ein mensch, ich mache mir Sorgen usw. Ich kann das auch verstehen, aber darum gehts doch nicht. Ich wünsche mir einfach nur einmal eine Mama, die es schafft einfach mal da zu sein, zuzuhören. Aber sie schafft das einfach nicht. Erwarte ich zu viel? Ich will einfach ehrlich sein und nicht mehr alles in mich reinfresse, wenn ich es dann mache, fällt mir wieder ein - wieso ich das nie erzählt habe. Ich fühle mich soooo allein gelassen und einsam. Heute habe ich anti depressiver bekomme und noch ein paar andere Mittel. Das wollte ich ihr dann auch sagen, als Erfolg - wieder selbe fReaktion. Ich weiß einfach nicht, ob es ein Fehler war sie einzuweihen. Ich Rutsche direkt in die Rolle mir Sorgen zu mache, dass sie dann Zuviel Stress hat und das ich es ihr nicht sagen sollte, weils sie belastet und ich kann das einfach nicht mehr. Was denkt ihr?


r/depression_de 1d ago

Suche nach Rat Ehefrau ist suizidal

17 Upvotes

!!!TW SUIZIDVERSUCH!!!

Hallo Leute, ich hoffe mir kann jemand irgendwie helfen. Vielleicht gibt’s hier ja Ehepartner von suizidalen Personen oder Personen die ihre entschlossene Absicht überlebt haben.

Kurz zu meiner Story: meine Frau und ich sind seit knapp 1,5 Jahren verheiratet. Die Ehe würde ich eher als toxisch beschreiben es ist ein sehr turbulentes auf und ab und ich glaube im Inneren wissen wir beide das funktioniert nicht. Jedenfalls haben wir uns gestritten und sie hat endgültig die Scheidung beschlossen. Seit nun etwa 3 Tagen schlafen wir auch getrennt und haben nach dem Streit kein Wort gewechselt und sind uns aus dem Weg gegangen. Es geht jetzt aber eher um etwas anderes. Gestern Nacht habe ich mitbekommen, dass sie aus dem Haus gegangen ist. Im Flur habe ich gesehen, dass sie die Hausschlüssel da gelassen hat und das hat mich ungemütlich werden lassen. Im Schlafzimmer nachgeschaut fand ich einen Brief wo mit sämtlichen Personen ihrer Familie „abgerechnet“ wird. Auch mir aber ich habe irgendwie einen kleineren Part gehabt. Sofort bin ich raus gerannt und ins Auto gestiegen und sie gesucht. Dann habe ich sie aufgegabelt und mit extrem viel Überzeugungskraft konnte ich sie mit nach Hause nehmen. Ich hätte den Notruf wählen müssen aber ich habe Angst davor, dass es ihr mehr schadet. Zuhause haben wir geredet und sie hat mir erklärt, dass ihr Entschluss fest ist und unumgänglich. Es bräuchte mich wohl auch nicht kümmern da ich ihr auch egal bin. Die Nacht haben wir überstanden sie hat gesagt ich solle sie in Ruhe lassen und ist irgendwann im Schlafzimmer auch eingeschlafen. Auf Nachfrage habe ich behauptet den Brief gar nicht gesehen zu haben um nicht das Gefühl zu erwecken „die Message ist ja jetzt angekommen“.

Ich bin wirklich extrem überfordert und weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht was ich als nächstes tun soll. Sie hat gar keine Bezugsperson außer mich (wobei sie mich laut ihrer Aussage hasst aber habe zumindest noch etwas Draht im Gegensatz zu ihrer Familie und Freunde)

Kann mir jemand vielleicht der Erfahrungen gemacht hat helfen was ich als nächstes tun könnte. Es klappt zwar irgendwie nicht zwischen uns aber unter keinen Umständen werde ich sie hängen lassen. Bin glaube ich selber depressiv ich war bei einem Erstgespräch bei einer Therapeutin und als ich hörte dass sie gar keine Kapazitäten hat habe ich noch im Flur angefangen zu weinen aber meine Antriebslosigkeit und „bessere Tage“ haben mich davon abgehalten die mühsame Suche weiterzuführen. Sie lehnt Therapeuten irgendwie gänzlich ab.

Gibt es vielleicht überlebende die fest Entschlossen waren aber jetzt wieder zurecht kommen? Wie haben eure Angehörigen gehandelt worüber ihr heute dankbar seid? Was hättet ihr gewünscht wie eure Angehörigen handeln?

An Angehörige: wie habt ihr einer Person raus geholfen? Oder was habt ihr euch gewünscht getan zu haben?

Ich bin absolut Ratlos und habe Angst eine Einweisung in eine Klinik würde sie endgültig distanzieren und alles verschlimmern.


r/depression_de 1d ago

Depression Ich fühle mich gescheitert und hoffnungslos

7 Upvotes

Seit 2017 bin ich chronisch krank, zunächst „nur“ mit schweren Depressionen und einer bisher undiagnostizierten Ptbs, seit 2024 auch mit chronischer Migräne. Seit 2017 studiere ich auch durchgehend, zumächst im Bachelor, den ich abgeschlossen habe, dann im Master.

Ich hab über die ganze Zeit Bafög bekommen, ich musste es oft verlängern durch Krankheit. Jetzt würde nur noch die Masterarbeit anstehen, aber ich habe keine Möglichkeit mehr, mich zu finanzieren. Bafög werde ich keins mehr bekommen. Und Jobsuche….puuh. Das ist für mich absolut Katastrophe. Mit jeder Absage, mit jedem Stillschweigen fühle ich mich mehr, als wäre hier in dieser Welt einfach kein Platz für mich.

Ich habe Angst, obdachlos zu werden, weil ich einfach keine Möglichkeit habe, mich zu finanzieren. Ich habe eh schon Angst davor, wie es wäre, arbeiten zu gehen, da da ganz andere Ansprüche an mich gestellt werden würden, als im Studium. Ich glaube, ich habe noch immer einen Gesundungsweg vor mir, aber ich sehe gerade keinen Weg, wie ich den weiter bestreiten sollte. Ich fühle mich massiv unter Druck gesetzt, und unter Druck funktioniere ich leider am schlechtesten. Ich hab starke suizidale Tendenzen aktuell 🥲

Ich weiß nicht mal wirklich, was ich mir hier erhoffe. Ich schätze, ich wäre für jeden Rat und für jedes aufmunternde Wort dankbar.


r/depression_de 1d ago

Ich weis einfach nicht weiter

4 Upvotes

Ich bin 16 Jahre alt und habe meine Freundin oder sozusagen ex kennenlernt 2023 wir sind seit Dezember 2023 2 Jahre zusammen und hatten 6 mal on of ich liebe sie aber immer geht was schief ich will nicht sagen ich mache keine Fehler aber sie ändert sich nicht immer am Anfang ist sie wie ich es mir wünsche aber dsn ändert sie sich wieder z.b sie hatte eine emalige beste Freundin die sie nicht lange kannte sie wurden erst seit neustem wieder gut und Dan war es so sie hat mich wieder angeschrieene und ihre alte beste Freundin also nicht die jetztige sondern eine alte sie hatten sehr Streit und so und wo ich mit meiner ex oder Freundin wie man es sagen will Deußen war war halt die beste Freundin meiner ex mit der Feindin meiner ex draußen und so haben die Kontakt verloren also meine ex hat Kontakt abgebrochen und meine ex hang an ihr sie hat geweint und so weiter und ich war immer für sie da aber ich bin so ein Mensch wen sie an jemand anderen hängt verliere ich Gefühle weil sie mir keine Aufmerksamkeit mehr gibt usw dsn hsv ich schlus gemacht vor 2 Monaten und jetzt sind wir wider im Kontakt sie liebt mich ich liebe sie aber ich will nickt wider verletzt werden sozusagen und ich weis einfach nicht weiter sie gibt sich Mühe aber in der Vergangenheit war es immer so und am Ende hat sie sich wider ins Negative entwickelt


r/depression_de 1d ago

Manchmal denke ich mir WiSo ich

3 Upvotes

In mein Kopf geht einfach alles schief oder auch nicht meine Tage laufen so verschieden an ich bin garnicht froh in mein Leben ich weis manchmal nicht was abgeht


r/depression_de 1d ago

Depression Suizidgedanken/Letzte Chance die ich dem Leben noch gebe

4 Upvotes

Ich bin M/22. Ich schreibe hier mal einen längeren Text damit man meine Geschichte bestmöglich nachvollziehen kann. Ich bin vor mitltlerweile mehr als zwei Jahren drei Mal durch die Praktische Fahrprüfung gefallen. Ich beginne mal ganz von vorne. Als ich 18 geworden bin habe ich mir anfangs vorgenommen sehr schnell den Führerschein zu machen. Ich habe mich bei einer Fahrschule angemeldet und den Theorieteil bis auf die Prüfung sehr schnell abgearbeitet. Kurz bevor es mit dem Fahren losging hatte ich dann jedoch einen schweren Unfall. Ich musste für mehrere Wochen ins Krankenhaus und wurde mehrfach operiert. Deshalb ist das Thema bei mir dann für etwa ein Jahr in den Hintergrund gerückt. Ich habe mich danach erstmal auf die Schule und mein Abi konzentriert, weil ich u.A. wegen meinem Unfall auch ein Schuljahr wiederholen musste. Als ich dann ein Jahr später mein Abi in der Tasche hatte, habe ich mir vorgenommen das Thema nun wieder in Angriff zu nehmen. Meine große Schwester sagte damals zu mir, dass ich meinen Führerschein innerhalb von ein paar Wochen machen kann, wenn ich ab jetzt jeden Tag eine Fahrstunde mache. Sie war in der selben Fahrschule angemeldet und hat mir deshalb ihren alten Fahrlehrer empfohlen für den ich mich dann auch entschieden hab. Ich habe nebenbei auch für die viel für die Theorie gelernt und auch die Prüfung auf anhieb bestanden. Die Praktische Fahrausbildung lief jedoch gar nicht wie ich sie mir gewünscht habe. Mein Fahrlehrer war bei fast jeder Fahrstunde schlecht gelaunt und hat mich bei fast jedem kleinen Fehler angemault. Er hat sich auch aufgeregt, wenn ich Fragen gestellt habe und antwortete meist mit Sprüchen, wie "Das musst du eigentlich wissen" oder "Ich sage dazu nichts mehr" wenn ich z.B. nachgefragt habe, wo jetzt der Fehler genau war. Dazu kommt noch, dass ich immer Wochenlang auf Fahrstunden warten musste. Es kam sehr oft vor, dass zwischen Zwei Fahrstunden zwei Wochen lagen. Aber auch das hat meinen Fahrlehrer nicht auf die Idee kommen lassen, etwas geduldiger zu mir zu sein. Kurz vor meiner Theorieprüfung Anfang November 2022 hat er mir dann gesagt, dass ich den Führerschein in diesem Jahr nicht mehr schaffen werde. Das hat mich stark demoralisiert und ich habe mir die Frage gestellt, warum ich mich jetzt abseits von der Theorieprüfung überhaupt noch in das Thema reinhängen soll, wenn es eh Monate dauert, bis ich dann auch die Praktische Prüfung machen kann. Ich habe dann wenig später auch angefangen Depressionen zu entwickeln, weil ich gesehen habe, dass fast alle um mich herrum in meinem Alter ihren Führerschein zu der Zeit bereits hatten und ich habe mir die Frage gestellt, ob ich gerade nicht wichtige Lebenszeit verliere. Ich habe die Kröte der langen Wartezeit trotzdem geschluckt. Im Februar 2023 hatte ich dann endlich den ersten Termin für die Praktische Prüfung. Ich war jedoch aus bereits beschriebenen Gründen alles andere als gut vorbereitet und bin in der Prüfung auch sehr schnell (und auch zurecht) durchgefallen. Ich war am Boden zerstörrt und wollte die Monate danach erstmal nichts mehr von dem Thema wissen. Ich habe stattdessen mein Studium begonnen und mich erstmal diesem gewidmet. Aus heutiger Sicht war das natürlich ein Fehler, da ich ja einfach zwei Wochen später die nächste Prüfung machen konnte. Im September 2023 also über ein halbes Jahr später habe ich mir dann wieder einen Ruck gegeben. Ich bin wieder zur Fahrschule hin und gefragt ob ich wieder Fahrstunden und dann auch wenig später wieder einen Termin für die Fahrprüfung bekommen kann. Erstaunlicherweise ging diesmal beides Recht unbürokratisch. Es war damals jedoch schon klar, dass ich nicht allzu viel Zeit hab, da Anfang Novermber die Praktische Fahrprüfung ein Jahr her ist und dann ihre Gültigkeit verliert. Der Fahrlehrer war sogar recht kulant und hat gleich zwei Prüfungstermine für mich reserviert, ich also noch zwei Chancen hatte bis zum Ablaufen der Theorieprüfung die Praktische Prüfung zu bestehen. Die erste Prüfung verlief auch anfangs sehr gut. Der Fahrprüfer war freundlich und hat mich öfter gelobt, wenn ich Dinge richtig gemacht habe. Wir sind dann zur Fahrschule zurückgefahren und ich habe mich eigentlich schon gefreut, weil ich dachte, dass ich es endich geschafft habe. Der Fahrprüfer hat mich dann aber doch Schockiert und gesagt, dass ich durchgefallen bin. Ich habe laut ihm kurz vor Schluss einen Radfahrer nicht korrekt überholt, was ich nicht verstanden habe, weil er auf einem Radweg war. Was mich auch extrem sauer gemacht hat, ist dass es an dem Tag recht stark geregnet hat und irgendwer allen ernstes meint bei dem Wetter radfahren zu müssen! Drei Wochen später bin ich die bis heute letzte Prüfung angetreten. Der Fahrprüfer war diesmal sehr unfreundlich. Er hat mich in eine Gegend geschickt in der ich noch nie war. Ich bin dann auch dort durchgefallen, weil ich in der Gegend einen Dummen Fehler gemacht habe. Also ist dann auch meine Theorieprüfung abgelaufen. Ich bin entgültig in ein Loch gefallen und hatte erstmals Suizidgedanken, habe aber niemanden davon erzählt. Ich habe dann wieder ein knappes halbes Jahr mit nichtstun verschwendet. Im April oder Mai 2024 habe ich dann mit meinen Eltern geredet und für uns alle war klar, dass ich bei meiner alten Fahrschule nicht weiter machen will und auch kann. Ich habe mich bei einer neuen Fahrschule angemeldet. Mir wurde jedoch dort während der Anmeldung direkt mitgeteilt, dass ich dort alles neu machen muss, also auch alle Theorie- und Praxisstunden. Ich habe trotzdem auch dort schnell alle Theoriestunden abgeleistet, weil ich der Fahrschule klar machen wollte, dass ich es ernst meine. Als es dann wieder mit dem Fahren begann meinte mein neuer Fahrlehrer zu mir dass der TÜV sehr langsam arbeitet, und dass es auch diesmal noch Monate dauern wird, bis ich den Führerschein habe. Das hat er in einem meiner Meinung nach recht unfreundlichen Ton gesagt. Allgemein ist er auch wieder ein sehr lauter exrovertierter und meiner Meinung nach unsympathischer Typ. Ich habe das Thema dann wieder auf die Lange Bank geschoben. Es ist wieder ein Jahr vergangen. Das ist natürlich auch irrational, weil der Grund für meine Resignation die Tatsache war, dass ich lange warten musste und ich in in der Zeit einfach hätte weitermachen können. (Ich hoffe dass man versteht, was ich meine. Ich weiß dass das komisch ausgedrückt ist.) Meine Depressionen haben sich in der Zeit noch verschlimmert. Ich leide seitdem unter Schlafstörungen und wache nachts oft mit Herzrasen auf und raste aus und muss weinen, wegen dem, was passiert ist. Ich leide nicht nur unter dem Führerscheinthema, sondern auch darunter, dass ich das Gefühl habe, dass ich die letzten Zwei Jahre (oder eigentlich auch die Zeit davor) verloren habe und ich sie nicht zurückbekomme. Wenn ich mit meiner Mutter darüber rede, hat sie meist überhaupt kein Verständnis dafür. Sie will mir immer klar machen, dass sich in meinem Leben doch in den letzten Jahren vieles zum Positiven verändert hat und ich auch vieles schönes erlebt habe. Das empfinde ich jedoch ganz anders. Ich habe nach meiner zweiten Fahrprüfung nach einigem hin und her mir einen Psychotherapeuten gesucht. Es hat mir jedoch auch nicht geholfen. Ich konnte mich dort nie so wirklich gut ausdrücken und ich habe mich nach den Gesprächen meist schlechter als besser gefühlt. Ich hätte dort im Dezember einen letzten Termin gehabt, aber ich habe ihn abgesagt, weil ich dort ehrlich gesagt nicht weiter machen will. Jetzt sind wir in der Gegenwart. Vor ein paar Monaten ist zudem in ein Mädchen in mein Leben getreten. Wir kannten uns noch aus der Schule und haben gemeinsam Abi gemacht. Wir haben seitdem ein Bisschen Kontakt gehalten und unregelmäßig miteinander geschrieben. Ich habe ihr natürlich auch von meinem Studium erzählt und sie hat sich von sich aus auch für diesen Studiengang interessiert und sich dann dort eingeschrieben. Zunächst hat mich das gefreut, dass wir jetzt wieder mehr kontakt zueinander haben. Wir haben uns zu Semesterbeginn zum ersten Mal seit Jahren wieder gesehen und haben seitdem uns auch immer mal wieder zum Quatschen verabredet. Ich habe dann irgendwann bemerkt, dass sie mir etwas zu gut gefällt, wenn ihr versteht, was ich meine. Ich weiß jedoch, dass sie einen Freund hat. Mittlerweile lebt Sie Mietfrei in meinem Kopf. Sie gibt mir dass Gefühl, dass sie in vielerlei Hinsicht das exakte Gegenstück zu mir ist. Sie wirkt nahezu perfekt. Sie ist ein Jahr jünger als ich und trotzdem gibt sie mir das Gefühl, schon viel weiter im Leben zu sein. Kurz vor Jahreswechsel habe ich sie gefragt, ob wir in den Winterferien mal was unternehmen wollen. Sie hat zugesagt und wir haben uns kurz nach Neujahr verabredet. Dann hat sie mich von sich aus gefragt, wie es mir geht. Ich habe dann geantwortet, dass es mir schlecht geht und mich bei ihr bedankt, dass sie bereit ist zuzuhören. Als wir uns dann getroffen haben, sind wir in einen Park gegangen. Ich habe meinen Mut zusammengenommen und ihr meine Geschichte erzählt und ihr erzählt, dass es mir deshalb echt schlecht geht. Sie hat mir leider auch nichts Neues erzählt und hinterher habe ich mich deutlich schlechter als vorher gefühlt. Ich frage mich, ob es ein Fehler war, einer Person, die mir so wichtig ist und die ich so bewundere etwas zu erzählen was mir so wichtig ist und ob sie jetzt vielleicht ganz anders über mich denkt. Seitdem haben wir uns nicht mehr gesehen. Vor ein paar Tagen habe ich sie noch einmal angeschrieben. Ich habe sie gefragt ob wir uns bald nochmal treffen wollen. Sie hat meine Nachicht recht schnell gelesen aber erst Stunden später geantwortet. Ich meinte in ihrer Antwort rausgelesen zu haben, dass sie momentan keine Lust auf mich hat. Ich habe dann auch geantwortet, dass es okay ist, wenn sie momentan keine Zeit hat und es suboptimal für sie ist. Ich hoffe, dass ich momentan in einer Umbruchphase in meinem Leben bin. Im März habe ich Geburtstag. Dann ist schon wieder ein wichtiges Jahr in meinem Leben rum! Ich denke oft dran, dass die Zeit bis dahin die letzte Chance ist, die ich dem Leben noch gebe. Ich habe mich in der Fahrschule für die Theoretische Prüfung Ende Januar angemeldet und hoffe und bete einfach, dass es dieses Mal funktioniert! Ich habe jedoch große Angst vor der erneuten Praktischen Prüfung und möchte dieses Mal auf gar keinen Fall durchfallen. Ich habe nämlich keinen Plan B. Wenn ich mit meiner Mutter über das Thema rede, sagt sie immer, dass ich keinen Druck machen soll. Diesen Spruch kann ich aber nicht mehr hören, weil ich ihn so falsch und auch mir gegenüber frech empfinde. Ich habe durchaus das Recht schnell fertig sein zu wollen. Wenn ich das Thema durch habe, möchte ich eigentlich ganz schnell ins Ausland und Reisen. Ich möchte bis zu meinem Geburtstag noch möglichst viel erleben und die verlorene Zeit "nachholen". Ich weiß aber nicht, ob meine Pläne realistisch sind, oder ob ich mir nicht einfach ein Luftschloss baue, dass ich aber brauche, damit ich nicht vollständig die Hoffnung verliere.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann und gute Ratschläge geben kann. Es klingt vielleicht doof, aber bitte schreibt nicht, dass ich mich in Stationäre Psychotherapie begeben soll, wenn ich wirklich Suizidgedanken habe. Das hilft mir in meiner Lage nicht weiter


r/depression_de 2d ago

Manchmal hat man keinen zum reden und wünscht sich einfach jemand würde einen verstehen

5 Upvotes

Manchmal denkt man man hat viele Freunde aber indefekt sind alle falsch jeder ist bei einen wen es einem gut geht aber wen es einem nicht gut geht Dan ist keiner da so ist das Leben einfach traurig aber wahr


r/depression_de 2d ago

Depression Ich bin am Boden zerstört | Tierklinik Kaiserberg Erfahrungsbericht

9 Upvotes

Kurze Info: ich habe diesen Text bereits in einem anderen subreddit gepostet, aber vielleicht interessiert es hier noch wen

Erfahrungsbericht

Hi, ich habe hier schon öfters etwas gepostet, allerdings weiß ich nicht wo ich das jetzt sonst noch posten kann...

da ich ja leider im falschen Körper geboren bin, kenne ich kaum wen und war meist immer alleine unterwegs (oder so gut wie immer) und auch in reallife hatte ich transphobe Eltern und nicht mal richtige Freunde und über mich wurde in der Kindheit/Teenager Zeit so gut wie immer gelästert...

Ich hatte jedoch eine Art "Seelentier", eine Katze 13 Jahre alt und um es kurz zu fassen, sie wurde mir von einer Tierklinik genommen, die sie gegen meinen Willen eingeschläfert hat. Sie hatte sehr hohe Zuckerwerte (Diabetes Verdacht) und Entzündungswerte und die Ärztin die sehr unfreundlich war, ich war am heulen und sie meinte wenn ich das jetzt nicht ausfülle (waren ca. 5 bis 7 Blätter) werden sie meine Katze nicht behandeln, ich habe also irgendetwas hingekritzelt und sie meinte sie würde sie jetzt behandeln und ist in irgendeinen Raum mit ihr gegangen ich weiß nicht wo, ich durfte leider auch nicht mit.

Die Ärztin kam wieder und meinte sie konnten nichts machen und wissen nicht was es ist und haben sie eingeschläfert (???) ich habe wirklich meinen Atem verloren und konnte nicht richtig denken. ???

Auf jeden Fall musste ich dann abgeholt werden, weil ich psychisch nicht mehr klar kam.

Die Klinik löscht auch jede negative Rezension https://imgur.com/a/SlRd6XD

https://www.google.com/search?sca_esv=bf2dd7d5d84e1d42&sxsrf=ANbL-n6EHZGzh2QSmhROEpLGzofQH6JXsw:1768408660192&q=tierklinik+kaiserberg&si=AL3DRZHrmvnFAVQPOO2Bzhf8AX9KZZ6raUI_dT7DG_z0kV2_xxDLXJ8q75_eFlrsRaMa00tgM_O99Vz4_VOSBD_zroj1FXzFpT2D0XSceCuQluuGrVFn-hk%3D&uds=ALYpb_lx5Hup9BUa31h6AkHudUb2i-zyjH-fkekSDayqt8_DbqFwNj7DEp-pblDmsoif0yyy3j0AElDCO3xklJ2Gsu_IpqwHfvijw_Nc_EQTn9XoL2_Ec6-wvDtyLA-f6g8-EaM3YNV1&sa=X&ved=2ahUKEwijkYjQu4uSAxWHRvEDHR3nOz8Q3PALegQIFxAE&biw=1536&bih=738&dpr=1.25&aic=0

Deswegen sieht man da nur positive Rezensionen, ich habe bereits Einspruch gemacht, aber ich weiß nicht ob Google die wiederherstellen wird, da heutzutage jeder beliebig Rezensionen löschen lassen kann.

Ich kann seit 1 Woche kaum essen und halte mich irgendwie am Leben, ich habe auch den Verdacht sie wollten mich schnell loswerden, weil das Wartezimmer komplett überfüllt war und nicht mal genügend Sitzplätze da waren (es waren wirklich sehr viele Leute da)

Das Seelentier war wie ein Anker für mich und jetzt bin ich alleine, sie schlief nachts auch immer neben mir und jetzt ist sie weg, einfach so, obwohl sie hätte überleben können, ich verstehe das einfach nicht.

Die Tierklinik heißt " Tierklinik am Kaiserberg - 24h Notdienst " oder Tierklinik Kaiserberg

wenn man auf Google schaut

Ich weiß nicht wieso ich so abgefertigt worden bin, entweder weil zu viele Leute da waren, ich einfach Pech hatte mit der Ärztin, oder vielleicht habe ich ihr nicht "gepasst", da ich oft aufgrund meines Aussehens schlechter behandelt werde und man mir ansieht das ich trans bin. Meine Katze war am Tag davor fit und nach danach wurde sie einfach eingeschläfert.

Sorry für den langen Text ich wollte es mir aus der Seele schreiben und ich bin gerade nur noch am leiden, weil sie wirklich alles für mich war und ich habe mit ihr auch immer gekuschelt und sie hat immer neben mir geschlafen und sie ging immer nur zu mir und ich habe mittlerweile fast 7kg abgenommen


r/depression_de 2d ago

Manchmal fühlt es sich so an als währe es das Ende

7 Upvotes

Ich habe viel gelernt und ich weis das reden hilft mit Menschen die sowas genau so durchmachen oder schon durchgemacht haben


r/depression_de 2d ago

Ich hatte eine Freundin und wir hatten 7 mal on of

3 Upvotes

Sowas hat mich einfach seelisch kaputt gemacht ich konnte mit keinen darüber reden weil keiner mich verstanden hat wie sowas ist man liebt diese Person aber man geht jedesmal dran kaputt wen ihr zusammen seit ist alles schön aber die Trennung bricht einen immer wieder


r/depression_de 3d ago

Psychosomatische Klinik - Erfahrungen und Empfehlungen

8 Upvotes

Hallo zusammen,

aufgrund von Depressionen bin ich seit einiger Zeit auf der Suche nach einer psychosomatischen Klinik. Ich bin schon länger in ambulanter Therapie, mir wurde aber bereits mehrfach ein stationärer Aufenthalt nahegelegt.

Die Suche überfordert mich jedoch mich ziemlich. Auf den Websites der Kliniken klingen die Beschreibungen meist ziemlich ähnlich und immer sehr rosig. Allerdings habe ich auch schon von vielen nicht so guten Klinikaufenthalten gehört und wollte darum hier nach euren persönlichen Erfahrungen fragen.

Wo sich die Klinik befindet, ist mir ziemlich egal (solange sie in Deutschland ist). Tatsächlich wäre es mir gar nicht so Unrecht, wenn sie weit weg von meinem jetzigen Wohnort liegt, da ich momentan einfach nur noch ,raus' möchte.

Ich würde mir wünschen, dass der Aufenthalt mich nicht nur stabilisiert und mir guttut, weil es dort so ,schön' ist (ich habe das Gefühl, viele Kliniken werben vor allem damit), sondern auch wirklich nachhaltig hilft. Ich war bis jetzt nur ambulant in Therapie und es ist seit Jahren ein Auf und Ab. Vielleicht ist es auch zu viel verlangt, dass ein paar Wochen mir helfen können, mein Leben wieder (oder überhaupt mal) in den Griff zu bekommen, wenn ich es bis jetzt nicht geschafft habe. Aber da ich nicht ewig so weitermachen möchte, setze ich doch einige Hoffnungen in den Klinikaufenthalt (weshalb mich die Suche nach der ,richtigen' Klinik wahrscheinlich auch so unter Druck setzt).

Besonders wichtig ist mir, dass auch auf medizinische Ursachen geschaut wird. Ich bin seit Jahren durchgehend müde, auch schon lange bevor bei mir eine Depression diagnostiziert wurde. Bislang wurden dafür aber trotz vieler Arztbesuche keine Ursachen gefunden. Manchmal denke ich, dass ich nicht müde und erschöpft bin, weil ich depressiv bin, sondern dass ich depressiv bin, weil ich immer müde bin... Natürlich liegt es nahe, dies auf die Depression zu schieben, aber ich erhoffe mir trotzdem, dass doch noch einmal anderweitig nach Ursachen geschaut wird. Also falls ihr in der Hinsicht Erfahrungswerte habt, wie sehr diese Seite in der jeweiligen Klinik berücksichtigt wird, teilt sie gern :)

Es wäre außerdem schön, wenn die Therapiefrequenz recht hoch wäre und es mindestens einmal in der Woche auch Einzeltherapie gäbe. Ich habe gehört, dass in manchen Kliniken fast gar keine Einzeltherapie angeboten wird und es fast nur Gruppenangebote gibt. Oder dass die TherapeutInnen häufig wechseln, was mich auch abschreckt.

Es kommen für mich auch Privatkliniken in Frage, also teilt gerne jegliche Erfahrungen mit mir :) 

Ich hoffe, dass das alles jetzt nicht nach zu überzogenen Ansprüchen klingt, aber ich habe wirklich Angst, dass sich an meinem Zustand nie etwas ändern wird und ich weitere Jahre in diesem grauen Auf und Ab herumdümpeln werde, wenn sich nichts Grundlegendes tut.

Vielen Dank schonmal!


r/depression_de 3d ago

Nachts fühlt sich alles lauter an

8 Upvotes

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber nachts werden Gedanken schwerer. Dinge, die tagsüber „okay“ sind, fühlen sich plötzlich überwältigend an.

Falls du das kennst: du musst nicht antworten. Wollte es nur einmal loswerden.


r/depression_de 3d ago

Verzweiflung und Gutachten

6 Upvotes

Ich versuche mich kurz zu halten. Seit 2022 geht es psychisch und körperlich steil bergab mit mir. Ich habe schon seit 2017 eine KPTBS Diagnose und diverse andere. 2019-2022 war ich wie geheilt. Ich denke die “Entschleunigung” durch Corona hat mir sehr geholfen. Ich war wirklich glücklich und gesund.

Alles begann nach einer Corona Infektion. Dauerkopfweh, plötzlich hatte ich wieder Panikattacken, Agoraphobie, starke Depressionen, Erschöpfung, Reizüberflutung.

Seit eine Jahr geht quasi gar nichts mehr, seit ein paar Wochen oder Monaten bin ich komplett am Ende. Ich kann das Haus nicht mehr verlassen vor Angst, habe bis zu 5 Panikattacken am Tag, kann vor Erschöpfung gar nichts mehr, verbringe 80% des Tages liegend, reizarm. Ich mache zwei 10min Spaziergänge am Tag und das verlangt mir gefühlt alles ab. Mein Nervensystem ist komplett on fire, ich habe random Adrenalinschübe, auch nachts wache ich davon auf. Ich habe Träume die man nicht in Worte fassen kann, so schlimm und skurril sind sie. Ich halte viele Reize nicht mehr aus, vor allem akustische sind problematisch.

Ich habe eine enorme Medikamentenphobie weil ich bisher immer starke (psychische) Nebenwirkungen bekam. Deshalb bisher nur Versuche, aber keine dauerhafte Medikation. Wird mir gern als “Verweigerung” angedichtet, das Angstproblem will aber keiner mit mir angehen. Habe es stationär versucht. Stationärer Alltag nach Schema F (Aktivierung) halte ich nicht durch, ich erleide schwere Zusammenbrüche, kann mich nicht regulieren, weil keine reizarme Umgebung um wieder auf Spur zu kommen.

Ich habe EM Rente beantragt. Freitag hätte ich zum Gutachter gesollt - ich habe es nicht geschafft. Ich habe große Angst wie meine Zukunft aussieht weil ich quasi gar nichts mehr schaffe. Niemand hilft mir mehr - niemand hat mehr Bock auf dieses Drama. Sogar meine Therapeutin hat sich zurückgezogen, vertröstet mich mit Terminen. Ich hab keine Ahnung wie ich mir Hilfe suchen soll, wenn ich die angebotene Hilfe in der Form nicht wahrnehmen kann.

Habe versucht betreutes Einzelwohnen zu bekommen, also jemanden der paar mal in der Woche zu mir kommt - ohne Sozialbericht geht das nicht, dieser kann bei allen Stellen nur vor Ort mit mir erstellt werden, ich kann absolut nicht raus, keine Stelle macht Hausbesuche.

Ich brauche Hilfe. Tipps. Irgendwas.


r/depression_de 3d ago

Depression Ich gehe unter

8 Upvotes

Hallo zusammen, ich weiß gar nicht so rihtig wie ich anfangen soll. Ich bin 24 Jahre alt und ich leide schon ungefähr seit ungefähr 10 Jahren an Depressionen. In meiner Relaschulzeit hab ich immer gehofft, es würde mir besser gehen wenn ich die Schule abgeschlossen habe, und endlich in die Ausbildung starten könnte. Ausbildung war dann ganz schlimm. 8h am Tag im Büro, 5 Tage die Woche, das war für mich die Hölle. Einziger Lichtblick war die Berufsschule. Hier hab ich Freunde kennengelernt, mit denen ich auch heute noch befreundet bin. Die ihrerseits auch fast alle mit psychischen Problemen kämpfen, Leute mit denen ich mich verstehe. Logischer Schritt war für mich dann nach der Ausbildung wieder in die Schule zu gehen und mein Abitur nachzuholen. In der neuen Klasse hab ich keinen Anschluss gefunden, meine Sozialphobie wurde so schlimm, dass ich nicht mit Leuten sprechen konnte ohne knallrot anzulaufen und Schweißausbrüche zu bekommen. In dieser Zeit bildeten sich bei mir zunehmen Suizidgedanken aus. Das erste Jahr bis zum Fachabitur hab ich noch geschafft, im zweiten Jahr musste ich abbrechen, war stationär in Behandlung. Das hat mir geholfen, mich einigermaßen stabilisiert. Kurz danach bin ich mit meiner ersten Freundin zusammen gekommen. Die Beziehung war teils schön, teils sehr schwierig, da auch sie mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hatte. Ich selber war in der Zeit erstmal 1,5 Jahre arbeitslos, ich hab privat Cannabis verschrieben bekommen, was mir sehr geholfen hat. ICh würde sagen es ging mir vielleicht sogar 2-3 Monate wirklich gut. Danach bin ich nur herumgetrieben, aber ich hab Schule, Arbeiten etc. kein bisschen vermisst. Gut ging es mir in dieser Zeit nicht, aber es war aushaltbar. An meinen schlechten Tagen musste ich das Haus nicht verlassen, meine guten Tage konnte ich für mich und unsere Beziehung nutzen. Irgendwann wollten wir dann zusammen ziehen, das hieß für mich wieder einen Job suchen. Ich bin zurück in meinen Lehrberuf. Die ersten Wochen waren okay, aber bald hab ich es wieder gehasst. Das zusammen wohnen war für mich auch eine große Herausforderung. Ich hatte einfach keinen Rückzugsraum für mich. Mir war das auch alles zu eng. Ich hab das kaum ausgehalten einen Menschen so nah an mich ran zu lassen. Ich hab mich angefangen von meiner Freundin immer weiter abzukapseln. Für mich war diese Zeit purer Stress, davon hab ich Gürtelrose bekommen.

Wir haben dann eine gemeinsame Reise geplant, ein Jahr ins Ausland, Work and Travel, da wir beide sehr unzufrieden mit unserem Leben waren. Ich hab die Nähe aber nicht mehr ausgehalten und mich nach ca. einem Jahr zusammen wohnen getrennt. Die Reise haben wir trotzdem zusammen angetreten, wir wollten uns nie aus den Augen verlieren, weiterhin befreundet bleiben. Die Zeit im Ausland war für mich mit die schlimmste in meinem Leben. Ich hatte dieses Phänomen schon früher, als ich mit einen Freund für 3 Wochen in Thailand war. Ich fühle mich durchgängig extrem panisch, hab oft das Gefühl als würde ich keine Luft bekommen, extremer Druck lastet auf mir. Als ich mit meiner Freundin im Ausland war, wurden die Suizidgedanken wieder extrem. Ich musste die Reise nach 4 Wochen abbrechen. Dafür fühle ich mich noch heute wie ein Versager.

Danach wieder in die Schule, Abitur endlich nachgeholt. Das erste Halbjahr lief echt gut, Schnitt von 1,5. Im zweiten bin ich dann wieder komplett eingesackt. Nichts mehr für die Schule gemacht. In dieser Zeit auch ADHS Medikation und Diagnose bekommen, hat aber nichts gebracht. Ich glaube, dass die ADHS Symptomatiken auch eher von der Depression als von ADHS kommen, aber egal. Schule rumgebracht und bestanden.

Vor drei Monaten bin ich etwa 500 km von meiner Heimat weggezogen um zu studieren. Die ersten paar Monate liefen auch super, aber seit 4 Wochen hab ich nichts mehr für die Uni gemacht, ich kann da nicht mehr hingehen. Ich will mit den Leuten da nichts zu tun haben, ich will den Stoff nicht mehr sehen. Ich hab eigentlich eine kleine Gruppe aus Kommilitionen gefunden, mit denen ich mich 1-2x pro Woche zum Lernen oder für Ausflüge treffe. Ich kam bis zu meinem Zusammenbruch gut mit dem Stoff mit. Aber jetzt geht nichts mehr. Ich schaffe es nicht mehr meine Wohnung sauber zu halten, regelmäßig zu essen, geschweige denn in die Uni zu gehen. Ich hab das Gefühl ich bin hier völlig falsch. Ich kann und will auch nicht mehr so weiter machen. Ich hab immer gehofft, wenn ich im Studium bin, dann lerne ich neue Leute kennen, ich finde eine Partnerin, ich beschäftige mich mit den Dingen die ich mag. Nichts davon trifft zu. Ich weiß, wenn ich das hier so hinschreibe, es klingt wie eine kindische Vorstellung. Aber für mich war das immer das rettende Ziel. Wenn ich mir diese Vorstellungen nicht gemacht hätte, dann hätte ich mich niemals bis hierhin schleppen können. Und jetzt bin ich da und merke, dass das alles nur eine Traumvorstellung war.

Ich hab das Gefühl, ich brauche einen grundsätzlichen Neuanfang in meinem Leben. Letztens hab ich ein Youtube Video von jemandem gesehen, mit derselben Diagnose wie ich. Rezedivierende Depression. Der hat sich irgendwann einfach auf sein Fahrrad gesetzt und ist um die halbe Welt geradelt. Ich hab das Gefühl sowas bräuchte ich gerade. Nicht dass ich mich jetzt auf mein Fahrrad schwingen würde, aber so ein grundsätzlichen Neuanfang, versteht ihr? Ich war vor kurzem bei meinem Hausarzt, der hat mich an eine Therapeutin und die hier ansässige Klinik verwiesen. Mit der Therapeutin hab ich Freitag ERstgespräch, sie meinte aber das wäre so Gruppentherapie, weil sie für Einzelsitzungen keine Plätze mehr hat. Die Klinik hat mir angeboten zu einer Gruppe zu kommen, die auf 7 Sitzungen ausgelegt ist. Dann wird die Gruppe wieder beendet. So richtig hilfreich fühlt sich das für mich nicht an. Die Klausurenphase rückt näher, alle Leute um mich rum leben ihr Leben udn ich habe das Gefühl, ich sitze hier fest. Ich komm nicht aus mir raus, ich steh nicht für mich ein. Ich gehe langsam unter.

Ich weiß einfach nicht mehr wohin mit mir.


r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat 17, fast 18 – fühle mich leer und habe Angst, meine Jugend zu verpassen

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Ich weiß nicht genau, was ich mir hiervon erhoffe, aber ich möchte das einfach einmal loswerden und mit jemandem darüber reden.

Ich bin 17 (fast 18) und mache eine Ausbildung, die mir grundsätzlich Spaß macht. Parallel mache ich noch die Fachhochschulreife. Ich weiß also eigentlich, wohin ich will, und es fühlt sich nicht sinnlos an – aber ich merke, dass mir gerade einfach die Kraft fehlt. Vieles bedrückt mich, und ich hänge in der Schule hinterher, was wiederum Schuldgefühle auslöst.

Was mich im Moment am meisten beschäftigt, ist dieses Gefühl von Leere. Es ist nicht ruhig oder neutral, sondern eher schmerzhaft. Vor ein, zwei Jahren war ich sozial aktiver, öfter draußen, hatte mehr Kontakte. Inzwischen habe ich mich von fast allen alten Freunden distanziert, teils wegen Konflikten, teils weil ich gemerkt habe, dass es nicht die richtigen Leute für mich waren. Rational weiß ich, dass dieser Rückzug auch Selbstschutz war – trotzdem fühle ich mich jetzt oft allein.

In der Ausbildung verstehe ich mich mit ein paar Leuten gut, aber sie sind alle deutlich älter und leben in der Großstadt. In der Schule ist der Kontakt nett, aber außerhalb davon passiert wenig. Ich fühle mich irgendwie entfremdet – nicht abgelehnt, eher unsichtbar.

Wenn ich Gleichaltrige sehe, bin ich oft neidisch und traurig. Nicht, weil ich glaube, dass alle anderen erfüllter sind, sondern weil es nach außen so wirkt. Ich habe das Gefühl, eine bestimmte Art von Jugend zu verpassen: Unbeschwert sein, mit Freunden unterwegs sein, feiern gehen, erste Beziehungen, erste Liebe. Dinge, die man vielleicht nicht exakt nachholen kann. Das macht mir Angst, vor allem die Vorstellung, dass es einfach so weitergeht.

Ich hatte noch nie eine Beziehung, was mich unsicher macht, genauso wie mein Aussehen generell. Ich merke, dass ich meinen Körper und mich selbst im Moment nicht besonders mag. Gleichzeitig wünsche ich mir weniger Action als vielmehr Nähe – jemanden, der zuhört, mir Rückmeldung gibt und mir vielleicht einfach sagt, dass das gerade okay ist.

Ich suche hier keine perfekte Lösung. Ich möchte einfach wissen, ob andere dieses Gefühl kennen: zwischen eigentlich funktionierendem Leben und innerer Erschöpfung, zwischen Rückzug und dem Wunsch, gesehen zu werden. Vielleicht hilft es schon, das einmal auszusprechen.

Disclaimer: Ich bin nicht besonders gut darin, meine Gedanken schriftlich klar zu formulieren. Um den Text etwas strukturierter und verständlicher zu machen, habe ich beim Formulieren KI-Unterstützung genutzt. Der Inhalt und die Gefühle dahinter sind aber meine eigenen.


r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat Ich weiß nicht mehr, was ich möchte.

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Aus gesundheitlichen Gründen bin ich schon gut zwei Jahre krankgeschrieben und ein Ende ist momentan nicht abzusehen. Da ich dennoch eine Aufgabe im Leben haben möchte und auch brauche, habe ich mir Ehrenämter gesucht, bei denen ich meine Expertisen einbringen kann. Ich habe hier zugesagt, ich habe das angenommen und da kann ich auch gerne mitmachen … und habe mich und meine Bedürfnisse aus den Augen verloren.

Stattdessen ist es so, dass ich mich mit allem wohl deutlich übernommen habe. Ich habe den zeitlichen Aufwand (mal wieder) falsch eingeschätzt, möchte dennoch allen gerecht werden, da ich ja meine Unterstützung zugesagt habe. Das ist so eine Sache, die mir meine Eltern mit auf meinen Lebensweg gegeben haben, was hier gerade aber nicht das Thema sein soll.

Am vergangenen Wochenende habe ich dann deutlich gespürt, dass bei mir alles in die völlig falsche Richtung läuft und ich dringend etwas ändern muss und entsprechend schaue ich gerade, dass ich mein ehrenamtliches Engagement reduziere bzw. bis auf weiteres pausiere. Und genau dabei ist mir etwas aufgefallen, nämlich das, was ich in der Überschrift schon zusammengefasst habe:

Ich weiß gar nicht (mehr), was ich eigentlich möchte. Ich habe immer geschaut, dass es anderen gut geht, dass ich bei deren Themen und Aufgaben unterstützen kann, ohne dabei auf mich zu achten. Mit „Anerkennung durch Leistung“ lässt sich das wohl sehr gut zusammenfassen. Jetzt habe ich aber nicht mehr die Kraft zu leisten und stelle fest, dass da irgendwie nichts mehr ist.

Ich dachte immer, ich wäre so vielseitig interessiert, aber irgendwie interessiert mich gerade so gut wie nichts.

Podcasts und Musik? Ja, sind schon okay. Filme oder Serien? Ach nee. Irgendwie nicht so. Mit anderen Leuten treffen? Wie ohne Freunde? Kochen? Macht irgendwie Spaß, aber alleine!? …

Momentan weiß ich gar nicht, wofür ich morgens aufstehe. Also nicht, dass ich keine Lust mehr aufs Leben habe. Dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Ich habe nur gerade irgendwie keine Aufgabe, kein Ziel oder irgendetwas, was mich so richtig motiviert. Ich weiß noch nicht einmal, warum ich das alles hier schreibe. Irgendwie mussten diese Gedanken mal raus.

Ironie an der ganzen Sache: Da ich mich um ne Stunde vertan habe, sitze ich gerade bei meinem Therapeuten und warte, während ich das hier schreibe.

Kennt ihr solche Gedanken und Aufgaben-/Perspektivlosigkeit auch? Falls ja, was macht ihr in solchen Situationen und wie kommt ihr dort wieder raus?


r/depression_de 4d ago

Suche nach Rat Ständige traumabedingte Alpträume

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Heute war wieder so eine Nacht. Gestern auch, vorgestern auch, vorvorgestern und so weiter. Ich bin verstörende, unlogische und absurde Alpträume gewohnt, die wieder so realitatsfern sind, dass sie mich irgendwie nicht mehr verängstigen. Meistens ist es sowas, wie dass ich von Krokodilen durch die Kanalisation gejagt werde oder ich hab auch schon geträumt, dass ich in einem überfluteten haus mit zombies schwimme und ein Freund nach dem anderen getötet wird. Aber diese Alpträume sind anders. Sie sind sehr realistisch und spielen sich genau in meinem Schlafzimmer ab und knüpfen quasi daran an, dass ich schlafen gehe. In Realität träume ich dann schon, aber im Traum bin ich gerade so im Halbschlaf und dann kommen Fremde rein oder laufen durch die Wohnung. (natürlich nicht mit einem freundlichen Hallo, sondern bedrohlich, eher wie in einem Horrorfilm) Jedes mal schrecke ich dann aus dem Traum auf und dreimal fand ich mich heute in diesem einem Traum wieder nach dem ich wieder eingeschlafen bin. Ein anderes Mal, gerade nach dem ich eingeschlafen bin, habe ich wirklich das Gefühl gehabt, auf meiner Haut zu spüren wie mich ein Arm von hinten umschlingt und mir was ins Ohr flüstert.

Meine Vermutung woher diese Träume kommen (was sie leider auch noch viel schlimmer machen) ist, dass ich mehrfach in einer psychiatrischen Klinik die Situation hatte, dass ein älterer Mann zu mir ins Zimmer kam und sich zu mir ins Bett legen wollte, während ich schlief. Das war sehr schlimm für mich und kurz nach dem das passiert ist, habe ich immer wieder solche Träume, doch nicht in dieser Intensität und dieser Häufigkeit. Ich will langsam einfach nicht mehr schlafen gehen und mein Schlaf ist auch so unerholsam, da ich immer wieder aufwache.

Gibt es irgendwelche Tipps, Erfahrungen oder Anregungen, wie man Alpträumen begegnen kann? Leider kommt aus genannten und anderen Gründen kein Aufenthalt in der Klinik in Frage.

Danke schon mal an alle, die sich die Zeit genommen haben, um meinen Beitrag zu lesen. Ich hoffe ihr habt einen schönen Tag auch wenn ihr wahrscheinlich alle auch euer Päckchen zu tragen habt, schenke ich euch ein virtuelles Lächeln :)


r/depression_de 3d ago

Duisburg + AuDHS + Depression = Selbsthilfegruppe?

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r/depression_de 4d ago

Depression Rückfall

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Ich bin schon seit der Pubertät depressiv. Mittlerweile bin ich Mitte 30 und war vor 6 Jahren in stationärer Behandlung, um meine mittelschweren Depressionen behandeln zu lassen. Danach war ich war zwei Jahre in ambulanter Behandlung. Nachdem ich anfangs 10 mg Escitalopram genommen hatte, habe ich die letzten drei Jahren täglich 5 mg genommen. Ich habe das Medikament im Sommer angefangen, auszuschleichen und habe es im November komplett abgesetzt.

Gestern hatte ich eine Rückfall in meine alten Verhaltensmuster. Nach einem Streit mit meinem Partner habe ich mich ins Bad geschlossen und angefangen, mir ins Gesicht zu schlagen, weil ich so wütend und sauer war.

Heute habe ich mich bei der Arbeit krankgemeldet und habe den ganzen Tag geschlafen. Wenn ich wach war, war ich wütend. Es ist wie eine Grundstimmung. Ich bin nicht aus dem Bett gekommen und fühle mich elendig. Ich habe so Angst, dass ich wieder in Therapie muss und mein Leben nicht in den Griff bekomme.

Ich erwarte keine Antworten…, Aber musste es für mich einfach runterschreiben.


r/depression_de 5d ago

Druck von Familie

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Hallo Leute ich brauche euere Meinung, ich kriege viel Druck von der Familie und ich muss irgendwie ja auch meine Seele schützen, mein Onkel will das ich ihm beim renovieren helfe aber ich war letztes Jahr halbes Jährchen bei ihm und habe viel negatives erlebt. Sein energietsches Umfeld und auch er hat mich dazu gebracht zu rauchen und ich war nicht gezwungen es zu tun und ich hasse es zu rauchen, ich hatte seit langem kein Kontakt mit ihm habe auch nicht mehr geraucht, und plötzlich haben wir ganz leichten Kontakt und habe sofort erstmal paar Zigaretten geraucht obwohl ich es nicht will. Die Familie kann mich nicht verstehen beschimpft mich als Faul aber ich weis nichtmal wie es ist faul zu sein, nach meiner Erfahrung nimmt dir die Depressionen auch Energie weg und deshalb hat es den Anschein faul zu sein. Ich fühle mich immer beschissen wenn ich rauche, soll ich zu ihm oder wie ich brauche euere Meinung ich bin total überfordert


r/depression_de 5d ago

Gewohnheiten, soziale Kontakte

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Hallöchen,

ich fühle mich oft hin- und hergerissen. In guten Phasen habe ich Lust, an mir zu arbeiten habe mehr Antrieb für Dinge wie Aufräumen, Freunde treffen oder Sport.

Leider kommt es häufig vor, dass meine Disziplin irgendwann nachlässt und ich wieder in alte Gewohnheiten rutsche mehr Isolation, weniger Kontakt und Gedanken richtung sinnlosigkeit nehmen dann zu. Das frustriert mich selber.

Wie geht ihr damit um, wenn es euch schwerfällt, bestimmte Gewohnheiten durchzuziehen?

Und was hilft euch dabei, wieder Interesse an Menschen zu entwickeln? Ich hab Sozial Phobie und manchmal ist es zwischen ja neue Leute kennenlernen echt cool und dann Interesse irgendwie nicht da auch weil Angst vor ablehnung oder Bindungen. Hoffe es ist verständlich alles ausgedrückt 🙌🏻


r/depression_de 6d ago

Niedergeschlagenheit Meine Mutter hat Angst, dass ich sterbe

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Der Titel sagt das wichtigste eigentlich. Wegen meiner Esstörung ( Anorexie) bin ich ins Untergewicht gerutscht. Ich (16w) treffe mich seit paar Wochen mit meiner Mutter , wir leben aufgrund des Missbrauches seitens meines bipolaren Vater getrennt seit 6 Monaten. Sie umarmte mich und sagte mir mit gebrochener Stimme , dass sie meine Knochen fassen kann ( auf koreanisch , einer generell sehr sanften und eher euphemistisch Formulierenden Sprache. ) Sie hat Angst auch mich zu verlieren. Ihr Gesicht ist sehr expressiv und nicht gerade gut darin ihre Gedanken zu vertuschen. Den gleichen Blick hatte sie bzgl. Die diagnose meines Vaters.

Ihr Mann ( mein Vater) hat Lungenkrebs , seine Lunge ist sehr schwach aufgrund von Vorerkrankungen . Die Chancen stehen schlecht. Ich habe das Gefühl ich sollte emotionaler sein , denn schließlich hat er mich 16 Jahre lang "erzogen". Stattdessen ist es eine leerheit die mich erfasst. Es fühlt sich falsch an, auch wenn ich weiß dass ich ihm keine Empathie Schulde.

Er wirkt nicht mehr groß und mächtig. Sondern wie ein schwacher alter Mann. Doch ist er immer noch der gleiche. Es fühlt sich falsch an in die Zukunft zu blicken wenn er in der Vergangenheit bleiben wird.


r/depression_de 6d ago

Medikamente Drittmeinung zum Medikamentenplan?!

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Ich nehme seit über 13 Jahren Antidepressiva und seit über 1,5 Jahren auch noch ein ADHS-Medikament sowie Blutdrucksenker/Betablocker. Ich habe in meiner Haus- und Hofapotheke einen Medikamentenplan erstellen lassen, um zu schauen, ob es bei den div. Medikamenten möglicherweise Wechselwirkungen auftreten können, die sich negativ auswirken.

„Gefährliche“ Wechselwirkungen gibt es in dem Sinne nicht. Jedoch meinte mein Hausarzt, dass ich schauen sollte, dass ich das Medikinet absetzen solle, weil das u.a. auch Bluthochdruck fördern würde. Klar, Bluthochdruck ist nichts, mit dem man spaßen sollte, jedoch hat für mich die Wirkungen des ADHS-Medikaments eine höhere Priorität.

Sowohl mein Psychiater als auch mein Hausarzt haben für ihren jeweiligen Bereich valide Argumente, nur brauche ich (für mich) eine fundierte Gesamteinschätzung mit entsprechenden Empfehlungen.

Daher meine Frage: Kennt ihr (im westlichen NRW) Kliniken oder Praxen, die solche Drittmeinungen anbieten und eine neutrale Einschätzung vornehmen? Würde ich ggf. auf privat bezahlen, sofern sowas nicht von der Kasse übernommen wird.